Mein Jahresrückblick 2025: Hui. Was war das bitte für ein Jahr?

Wenn ich es zusammenfassen müsste, dann ungefähr so:
Ich mach das jetzt.
Ich schaff das jetzt.
Warum mache ich das eigentlich?!
Ich sollte doch lieber Blumen pflanzen.
Nein. Auf gar keinen Fall. Natürlich kann ich das. Und natürlich will ich das.

2025 war mein Jahr des Mutes. Nicht leise, nicht elegant, sondern holprig und polternd. Ich habe mich selbstständig gemacht. Nicht wegen Laptop-und-Café-Romantik, sondern weil ich Freiheit wollte. Echte. Und Arbeit, die sich richtig anfühlt. Der Start war ein wilder Ritt: euphorisch, überfordert, großartig, anstrengend und oft alles gleichzeitig. Tage, an denen ich dachte: Läuft. Und andere, an denen ich ziemlich sicher war, dass Unkrautjäten vielleicht doch mein verborgenes Talent ist. Ich habe gezweifelt, umgeworfen, neu sortiert. Und gelernt: Selbstständigkeit heißt nicht, alles im Griff zu haben. Sondern bereit zu sein, sich selbst zu begegnen – mit all den Gedanken, Ideen und diesem inneren „Ich schmeiß alles hin!“.

Und trotzdem, oder genau deshalb hat mir dieses Jahr unglaublich viel Spaß gemacht.
Hier kommt mein 2025. Mit allem, was dazugehört.

 
 

Meine Themen und Highlights in 2025

Ich habe mich getraut & endlich selbstständig gemacht!

Der Wunsch nach Selbstständigkeit kam bei mir schleichend.
Nicht aus dem Drang heraus, auf Reisen zu gehen. Und ganz sicher nicht aus dem Wunsch, ortsunabhängig zu arbeiten. (Beides würde für mich nicht funktionieren. Ich bin der Typ Urlauberin, die dann auch wirklich faul sein will.)

Meine Auslöser waren andere. Ich wollte Flexibilität und Spaß.
Flexibilität, weil ich Mutter bin und nicht wieder in der Situation stecken wollte, dass mir andere ein schlechtes Gewissen machen, weil ich für meine Kinder da bin. Spaß, weil ich keine Lust mehr hatte, sinnlose Dinge zu tun und „für die Tonne“ zu arbeiten. Auch meine Leidenschaft für das Thema E-Mail-Marketing hat mich angetrieben.
Nach meinem Ausstieg aus der Werbeagentur (auf eigenen Wunsch, das möchte ich an dieser Stelle betonen), habe ich mich erst einmal treiben lassen. Gedacht. Gebrütet. Und dann fiel es mir sprichwörtlich wie Schuppen von den Augen:
Ich bin bereit, in die Vollen zu gehen mit meinem Lieblingsthema Newsletter & E-Mail-Marketing.

Ein Gründungscoaching war schnell gefunden. An dieser Stelle ein großes Danke an seydways für die wertvolle Unterstützung bei der Erstellung meines Businessplans. Und damit ging die wilde Fahrt im Januar 2025 los. Als ich Ende Juni offiziell gestartet bin, dachte ich ernsthaft, ich würde das „mit links“ meistern. Immerhin bin ich Projektmanagerin und gelernte Betriebswirtin. Ich lache heute noch darüber.

Jede*r, der sich selbstständig gemacht hat, weiß, was ich meine. Du wächst täglich über dich hinaus. Sprengst deine eigenen gedanklichen Barrieren. Wirfst deine Positionierung um. Passt deine Zielgruppe an. Formulierst dein Angebot neu.
Suchst nach deiner „perfekten“ Marketingstrategie, nur um mit neuen Erkenntnissen wie ein Phönix aus der Asche aufzustehen.

Ganz ehrlich: Es ist sauanstrengend.
Und ich liebe jeden einzelnen Moment davon.

Strukturierung, Optimierung und Kommunikation stecken so tief in meiner DNA, dass ich gar nicht genug davon bekommen kann. Das ist mein Treiber. Mein Antrieb. Meine Superkraft.

Ich durfte in den letzten sechs Monaten über mich hinauswachsen. Ich bin zur Unternehmerin geworden, die sich mit Herz und Verstand um ihre Kundinnen kümmert – und es liebt, sich in Technik und Strategie rund um Newsletter und E-Mail-Marketing einzuarbeiten. Meinen Kundinnen genau das abzunehmen, was ihnen Bauchschmerzen bereitet – und mich gleichzeitig so glücklich macht.

All das habe ich aber nicht allein geschafft.

Speed-Netzwerktreffen der Golden Females im Beehive Workspace in Hamburg

Ich habe mein Netzwerk ausgebaut, mich mit anderen Unternehmerinnen ausgetauscht und bewusst Unterstützung angenommen. Ich habe Netzwerk-Events der Golden Females besucht und mir für mein Branding Hilfe von Linda Luk geholt. Ich hatte keine Angst, Fragen zu stellen und genau hinzuschauen. Denn Selbstständigkeit bedeutet nicht, alles allein schaffen zu müssen.

Was ich 2025 außerdem sehr klar gelernt habe:
Niemand scheitert an der Technik.

Menschen scheitern daran, alles alleine schaffen zu wollen. An fehlender Struktur. An dem Gedanken, erst alles verstehen zu müssen, bevor sie sich Hilfe holen dürfen. Ich habe erst dann wirklich Fahrt aufgenommen, als ich mir erlaubt habe, Fragen zu stellen, Unterstützung anzunehmen und nicht mehr alles selbst lösen zu wollen.

Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern weil es klüger ist, die eigenen Kräfte dort einzusetzen, wo sie wirklich wirken.

Ich habe den Startschuss für meinen Blog gegeben!

Schon lange bin ich um das Thema Blog herumgeschlichen. Die Scham, über das zu schreiben, was ich weiß und was mich bewegt, hat mich lange gebremst. Dazu der Gedanke, ich könne mich schriftlich nicht gut ausdrücken.
Oder die Frage: Worüber soll ich überhaupt schreiben? Ihr wisst doch schon alles über Newsletter.

Jetzt, wo ich es so niederschreibe, merke ich selbst, wie ironisch das ist.

Mein Blog soll ein Ort werden, an dem ich über alles schreibe, was ich rund um mein Thema für wichtig halte, aber auch über Projektmanagement und private Einblicke in meine Arbeit. Social Media nervt mich dafür einfach zu sehr. Klar, es gehört irgendwie dazu, aber es ist so kurzatmig. Newsletter sind persönlicher, ja – aber auch dort schreibe ich nicht über alles und schon gar keine Romane.

In meinem Blog ist alles erlaubt. Und deshalb erlaube ich mir, meinen Senf dazuzugeben.

Kommentiert gern fleißig.
Habt ihr Fragen zu Newsletter, Brevo, E-Mail-Marketing oder Projektmanagement? Dann schreibt mir.
Auf dem einen oder anderen Weg greife ich eure Themen auf.

Mut zur Sichtbarkeit!

Lange habe ich geglaubt, ich müsste erst zum Friseur, um mich online zu zeigen. Sehr banal. Ich weiß. Auch der Gedanke, nichts zu sagen zu haben, hat mich gebremst.
Dass ich nerve.
Dass mich Leute nicht mögen.
Dass fiese Kommentare kommen.

Aber ganz ehrlich: Wen interessieren diese Punkte eigentlich wirklich? Warum sollte ich mich von Glaubenssätzen einschränken lassen, die nur in meinem eigenen Kopf existieren? Also habe ich mich hineingestürzt – online wie offline.

Rückblickend war es gar nicht der Mut, der mich sichtbar gemacht hat. Es war eine Entscheidung. Die Entscheidung, mich nicht länger von Gedanken bremsen zu lassen, die nur in meinem eigenen Kopf existiert haben.

Ich bin nicht sichtbar geworden, weil ich mich sicher gefühlt habe. Sondern ich habe mich sicherer gefühlt, weil ich sichtbar geworden bin. Und daraus sind so viele schöne Begegnungen und spannende Gespräche entstanden. Ich habe wieder viel über mich gelernt. Zum Beispiel, dass ich gerne online netzwerke, mir aber für 2026 ganz fest vorgenommen habe, öfter zu Netzwerkfrühstücken zu gehen.

Neben Blog und Social Media habe ich auch meinen eigenen Newsletter gestartet.


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Kindheitstraum: Baumhaus im eigenen Garten

Endlich ein “Baumhaus” im Garten 😍

Ich habe bereits erwähnt, dass ich Kinder habe. Als ich klein war, war mein größter Wunsch ein Versteck im Garten. Am liebsten im Baum. So ein tolles Baumhaus. Aufregend, ein eigenes Reich, nur für mich. Leider gab es im Garten meiner Eltern keinen großen Baum.

30 Jahre später habe ich mir und meinen Kindern (zwinker) diesen Traum erfüllt. Wir haben ein Podest um unseren größten Baum gebaut und darauf ein kleines Häuschen gestellt. Daneben gibt es einen Sandkasten, darunter ist ein weiterer kleiner Spielbereich entstanden.

Und jetzt kommt das Beste: Von dort aus gelangt man durch einen kleinen Geheimgang hinter die Hecke. Hier können sich die Kinder verstecken…Ich könnte noch Stunden davon erzählen. Ich liebe es.

Und fertig ist es noch lange nicht, denn DIY-Projekte sind eine weitere große Leidenschaft von mir. Und falls du dich jetzt fragst, wo mein Mann die ganze Zeit war: Der durfte natürlich auch helfen. Oder auf die Kinder aufpassen. 😉



Weitere schöne und besondere Momente in 2025

  • Sommerurlaub in Dänemark

  • Strandtage

  • Faulenzen in meiner Hängematte

  • Neues Beet mit Wasserlauf in unserem Garten angelegt

  • Zu Weihnachten eine Lichterkette ans Haus gehängt

  • Intensive Zeit mit meinen Kindern

  • Neue tolle Projekt umgesetzt

  • Mein Zertifikat als Expertin für E-Mail-Marketing erhalten

  • Toller Austausch mit tollen selbstständigen Frauen

Mein 2025-Fazit

Dankbarkeit

Ich bin dankbar für die Möglichkeit, die sich durch mein Handeln ergeben haben. Für die tollen Gespräche, Erfahrungen und Bekanntschaften, die entstanden sind. Für meine Familie, die mich mit Rat, Tat und warmen Worten unterstützt hat. Für meine Freunde, die jedem von meinem Business erzählen, für die es interessant ist. Für meinen Mann, der immer an meiner Seite steht und sich noch so jede Kleinigkeit von mir anhört. Für das Vertrauen meiner Kundinnen und den Austausch. 

Mein Ausblick auf 2026

 

Was ich 2026 anders mache

2026 darf leichter werden. Nicht, weil ich weniger will, sondern weil ich klarer weiß, wie ich arbeiten möchte.

Was ich bewusst anders mache:

  • Ruhe bewahren.
    Nicht jede neue Idee braucht sofort eine neue Strategie. Ich bleibe bei dem, was funktioniert – und entwickle es weiter.

  • Strategie nicht ständig wechseln.
    Fokus statt Daueroptimierung. Tiefe statt Aktionismus.

  • Termine mit mir selbst ernst nehmen.
    Blog & Newsletter bekommen feste Zeitfenster – und die werden nicht mehr verschoben, nur weil „noch schnell was anderes“ dazwischenkommt.

  • Meine vorhandene Zeit optimal nutzen.
    Ich arbeite nicht mehr gegen meinen Alltag, sondern mit ihm.

  • Content einfach halten.
    Keine fancy Strategien, die mich überfordern. Klar, verständlich, hilfreich – das reicht.

  • Das Leben leichter machen – durch Powertage.
    Tage, an denen ich gezielt Projekte abarbeite, Dinge abschließe und mir selbst zeige:
    Ich komme voran.

2026 muss nicht lauter werden. Es darf strukturierter werden. Und entspannter.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Wenn du 2026 nicht mehr alles allein stemmen willst, gibt es mehrere Wege, wie wir gemeinsam arbeiten können:

  • Als Podcast-Gästin oder Speakerin
    Ich spreche gerne über E-Mail-Marketing ohne Druck, Newsletter als Beziehungsarbeit und strukturierte Selbstständigkeit ehrlich, praxisnah und ohne Buzzwords. Du hast einen Podcast oder eine Idee? Dann schreib mir: natalie@femmailpower.de

  • Mit meinem Newsletter Startklar-Paket
    Für alle, die endlich einen Newsletter aufsetzen wollen, der klar, sauber und stressfrei läuft.

  • Mit Newsletter Strategie & Wachstum
    Wenn dein Newsletter schon existiert, aber Struktur, Klarheit oder eine echte Strategie fehlen.

  • In meiner Technik-Sprechstunde für Brevo (coming soon)
    Wenn du gerade festhängst, Technikfrust hast oder etwas nicht funktioniert:
    Wir schauen gemeinsam rein, lösen die Probleme und du gehst mit Klarheit raus.

Termin buchen

Komm ins Analysegespräch und wir schauen gemeinsam hin. Wo du stehst und was für dich funktioniert.

Meine 5 Ziele für 2026

Ich gehe mit viel Vorfreude ins neue Jahr und mit ein paar klaren Vorhaben:

  • Podcast-Gast sein.
    Ich möchte meine Themen rund um E-Mail-Marketing, Newsletter, Struktur & Selbstständigkeit in die Welt tragen. Ehrlich, nahbar und ohne Marketing-Bla.

  • Start meiner Ausbildung zur Launch-Managerin.
    Im Januar starte ich meine Ausbildung bei Sabrina Milewski. Ein großer Schritt, um Kundinnen künftig noch strategischer bei ihren Launches zu begleiten.

  • Regelmäßig meinen Newsletter schreiben.
    Kein „wenn Zeit ist“, sondern als festen Bestandteil meines Business.
    Mein Newsletter ist mein Raum für echte Verbindung und der bleibt offen.

  • Mehr Blogartikel veröffentlichen.
    Zu Themen wie:

    • E-Mail-Marketing & Newsletter

    • Brevo & Technik, verständlich erklärt

    • Projektstruktur & Arbeitsorganisation

      Alles mit dem Ziel: Klarheit statt Überforderung.

  • Tolle Kundenprojekte realisieren.
    Projekte, bei denen Struktur, Strategie und Vertrauen zusammenkommen und die am Ende nicht nur technisch sauber sind, sondern sich auch gut anfühlen.

  • Mein Motto: Einfach machen. Nicht perfekt.  Nicht irgendwann.
    Sondern jetzt – mit dem Wissen, das da ist, und dem Mut, unterwegs zu lernen.